Wir haben ein Haus gekauft! đĄ Manifestation, Hauskauf & warum plötzlich alles passte
Es gibt diese SĂ€tze, die man ungefĂ€hr 27-mal sagt, nur weil man selbst noch nicht so ganz glauben kann, dass sie wirklich stimmen. Und genau so geht es mir gerade mit diesem hier: Wir haben ein Haus gekauft. Also nicht: Wir schauen vielleicht mal wieder ein bisschen auf Immobilienportalen. Nicht: Wir hĂ€tten da eventuell etwas Interessantes gesehen. Und auch nicht: Wir könnten uns grundsĂ€tzlich vorstellen, irgendwann einmal ein Eigenheim zu haben. Nein, wir haben tatsĂ€chlich ein Haus gekauft. đ±đ
Und weil Adrian und ich bei dieser ganzen Geschichte mehr als einmal dachten, dass das eigentlich niemand erfinden könnte, haben wir beschlossen, dich im Podcast einmal komplett mitzunehmen. Denn dieser Hauskauf begann nicht vor ein paar Wochen. Eigentlich begann er schon vor Jahren.
Eigentlich ist es doch ganz schön hierâŠ
Kennst du das, wenn du einen Wunsch hast, ihn aber immer wieder ein bisschen wegdiskutierst? Genau das haben wir mit dem Thema Eigenheim gemacht. Wir haben immer mal wieder HĂ€user angeschaut, dann waren die Preise zu hoch, die Aufteilung passte nicht oder wir waren gerade erst umgezogen. Also sagten wir uns immer wieder: âEigentlich ist unsere Wohnsituation doch wirklich schön.â
Und das war sie auch. Wir mussten nicht dringend weg und es gab keine furchtbare Wohnsituation, aus der wir fliehen wollten. Trotzdem war dieser Wunsch nach einem eigenen Zuhause immer wieder da. Nur hatten wir zusĂ€tzlich einen kleinen Sonderwunsch â okay, vielleicht war er auch nicht ganz so klein. đ
Wir wollten nicht einfach ein klassisches Einfamilienhaus. Bei uns sollte Wohnen und Arbeiten zusammenpassen. Wir brauchten Platz fĂŒr uns als Familie und gleichzeitig Raum fĂŒr Chakramonia und meine Praxis. Einliegerwohnungen waren oft zu klein, zwei Wohnungen zu kaufen teilweise absurd teuer und ein grosses Einfamilienhaus umzubauen war, wie wir spĂ€ter feststellen durften, auch nicht ganz so unkompliziert.
Kurz gesagt: Wir suchten ein bisschen die eierlegende Wollmilchsau unter den Immobilien. đ
Manifestieren heisst nicht, etwas passend zu machen
NatĂŒrlich war das ganze Thema fĂŒr mich auch energetisch spannend. Ich bin nĂ€mlich ziemlich gut im Vertrauen â solange das Universum bitte ungefĂ€hr vorgestern liefert. đ Geduld ist nicht unbedingt meine grösste StĂ€rke. Wenn ich etwas will, neige ich irgendwann dazu, daran zu ârupfenâ, wie wir auf Schweizerdeutsch sagen wĂŒrden.
Dann denke ich plötzlich: Jetzt muss dieses Haus eben passen. Adrian ist da zum GlĂŒck etwas anders. Bei einem Objekt war ich schon ziemlich begeistert und er erinnerte mich daran, was wir ursprĂŒnglich gesagt hatten: Wir kaufen erst, wenn es wirklich passt und sich nicht wie eine BĂŒrde anfĂŒhlt.
RĂŒckblickend war genau das unglaublich wichtig. Denn Manifestation bedeutet fĂŒr mich nicht, dass wir jeden Widerstand ignorieren und uns einreden mĂŒssen, dass etwas unbedingt âunser Zeichenâ ist. Manchmal ist ein Nein eben auch ein Nein. Und manchmal macht ein Nein erst Platz fĂŒr etwas, das viel besser passt.
Dann kam die Bank
Einer der wichtigsten Schritte bei unserer Suche war erstaunlicherweise ziemlich unspirituell: Wir gingen zur Bank. đ Und dieses GesprĂ€ch war Gold wert, weil wir dadurch endlich Klarheit bekamen. Wir wussten danach viel genauer, welches Budget realistisch ist, worauf die Bank schaut und welche Umbauten ĂŒberhaupt sinnvoll wĂ€ren.
Bei einem Haus, das uns eigentlich gut gefiel, hĂ€tten wir verschiedene VerĂ€nderungen vornehmen mĂŒssen, um Wohnen und Praxis voneinander zu trennen. Die Finanzierung wĂ€re grundsĂ€tzlich möglich gewesen, trotzdem sagte uns unser Bankberater, dass er uns dieses Objekt nicht empfehlen wĂŒrde.
Unter anderem deshalb, weil unsere geplanten Eingriffe den Wert des Hauses möglicherweise sogar verschlechtert hĂ€tten und rechtlich verschiedene Fragen entstanden wĂ€ren. Das war zunĂ€chst natĂŒrlich nicht genau das, was wir hören wollten. Im Nachhinein war es aber genau die Information, die wir gebraucht haben, denn danach wussten wir viel genauer, wonach wir eigentlich suchen mussten.
Und plötzlich Ànderte sich unsere ganze Suche.
Irgendwann wollten wir einfach nicht mehr
Es folgten weitere Besichtigungen und irgendwann waren wir einfach mĂŒde. Kennst du diesen Punkt, an dem du schon beim nĂ€chsten Besichtigungstermin denkst: Bitte nicht noch ein Haus, das auf den Fotos super aussieht und dann in echt doch wieder nicht passt?
Man schaut, ĂŒberlegt, rechnet, organisiert Termine, fĂ€hrt irgendwo hin und stellt fĂŒnf Minuten spĂ€ter fest: Nö. Genau an diesem Punkt waren wir. An einem Freitag sagten wir deshalb praktisch: Jetzt reichtâs. Wir legen das Thema Haus wieder zur Seite.
Wir hatten gerade einen Finanzberater kennengelernt und sollten ihm noch unsere Unterlagen schicken. Fast hÀtten wir es nicht gemacht. Dann sagten wir uns aber: Komm, wir haben gesagt, wir schicken sie, also machen wir das jetzt. Wir haben ja nichts zu verlieren.
Und das war vermutlich eine der besten Entscheidungen dieser ganzen Geschichte.
âIch glaube, ich habe das perfekte Objekt fĂŒr euch.â
Am nĂ€chsten Morgen fiel mir wĂ€hrend meiner Morgenroutine auf, dass wir dem Finanzberater noch eine Dokumentation von einem anderen Haus schicken wollten. Also schnell Mail raus. Kurz darauf schrieb er zurĂŒck und spĂ€ter kam plötzlich eine WhatsApp.
Er habe alles angeschaut. Dieses Objekt sei finanziell eher knapp, aber er glaube, er habe das perfekte Haus fĂŒr uns. Ich öffnete die Dokumentation und mein Herz machte ungefĂ€hr: Hallo?! đł
Ich leitete alles an Adrian weiter und bei ihm kam ziemlich schnell etwas, was bei ihm normalerweise eher selten vorkommt: âDas ist es.â
Ich war noch etwas vorsichtiger, weil wir schliesslich schon mehrmals schöne Objekte gesehen hatten, nur um festzustellen, dass sie bereits verkauft waren. Also fragte ich den Finanzberater, woher er ĂŒberhaupt wisse, dass dieses Haus noch verfĂŒgbar sei.
Seine Antwort war sinngemĂ€ss: Weil ich es verkaufe. đ
Entschuldigung, aber wenn das Universum Humor besitzt, dann ungefÀhr so.
Und plötzlich passte alles
Wir konnten das Haus noch am selben Tag besichtigen und plötzlich passten all diese Punkte, wegen denen wir jahrelang nichts gekauft hatten. Die Aufteilung stimmte, die Finanzierung klappte, die ParkplĂ€tze waren da, es gab genĂŒgend Platz, einen grossen Garten, zwei Hausteile, eine Scheune und unglaublich viele Möglichkeiten.
Dazu kam dieses besondere GefĂŒhl, dass man nicht stĂ€ndig ĂŒberlegen muss, wie man etwas passend machen könnte. Es war vielmehr dieses: Ja, so könnte es tatsĂ€chlich funktionieren.
Das Haus stammt aus dem 17. Jahrhundert und nein, wir haben keine halbe Ruine gekauft. đ Es ist wunderschön, heimelig und in einem guten Zustand. NatĂŒrlich gibt es Dinge, die wir irgendwann verĂ€ndern möchten, aber genau das liebt Adrian daran. Er wollte immer ein Zuhause, an dem man noch gestalten, bauen und eigene Ideen verwirklichen kann.
WĂ€hrend ich vor meinem inneren Auge schon Garten, Kinder, Hund, Feste, Schlittenfahren und gemĂŒtliche Sommertage sehe, sieht Adrian vermutlich hauptsĂ€chlich seine zukĂŒnftige Werkstatt. PrioritĂ€ten eben. đ
Vielleicht war es wirklich noch nicht frĂŒher dran
Was ich an dieser Geschichte besonders spannend finde: Dieses Haus war schon lange auf dem Markt. Gleichzeitig hatten wir in den vergangenen Monaten und Jahren selbst verschiedene VerĂ€nderungen in unserem Leben, die letztlich wichtig dafĂŒr waren, dass der Kauf jetzt ĂŒberhaupt möglich wurde.
Im Nachhinein sieht eine Geschichte manchmal so logisch aus. WĂ€hrend man mittendrin steckt, fĂŒhlt sie sich ĂŒberhaupt nicht logisch an. Da sieht man nur das Haus, das nicht klappt, die Finanzierung, die kompliziert erscheint, den Wunsch, der schon wieder warten muss, oder den Moment, in dem man denkt: Dann soll es eben nicht sein.
Vielleicht mĂŒssen wir manche WĂŒnsche gar nicht schneller manifestieren. Vielleicht dĂŒrfen wir einfach klarer werden, unseren Teil tun und aufhören, an der Sache zu zerren. Denn Manifestation bedeutet fĂŒr mich nicht nur, etwas zu wĂŒnschen und darauf zu warten. Es bedeutet auch, Entscheidungen zu treffen, Informationen einzuholen, offen zu bleiben und manchmal trotzdem noch die Unterlagen an den Finanzberater zu schicken, obwohl man eigentlich gerade keine Lust mehr hat. đ
Und dann passiert plötzlich etwas ziemlich VerrĂŒcktes: Dir schreibt an einem Samstag ein Finanzberater, dass er vielleicht das perfekte Haus fĂŒr dich hat. Wenig spĂ€ter stehst du bei der Besichtigung und merkst, dass sich all die kleinen Puzzleteile irgendwie zusammenfĂŒgen.
Und ein paar Wochen spĂ€ter sitzt du da und sagst immer noch leicht unglĂ€ubig: Wir haben ein Haus gekauft. đĄâš
Die ganze Geschichte erzĂ€hlen Adrian und ich dir natĂŒrlich noch viel ausfĂŒhrlicher in der neuen Podcastfolge. Und ich verspreche dir schon jetzt: Das wird ziemlich sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass du von unserem neuen Zuhause hörst. Denn Umzug, Garten, Werkstatt, Praxis und wahrscheinlich ungefĂ€hr 473 neue Projekte stehen bereits in den Startlöchern. đ





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