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Aktuelle Zeitqualität im September: Leichtigkeit, Fülle & Manifestation

  • vor 24 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit

Der September fühlt sich für mich an wie ein kleiner energetischer Neustart. Ich weiss nicht, wie du den August erlebt hast, aber bei mir war da stellenweise ganz schön viel Schwere drin. Viel Rückzug, viel Wahrnehmen, viel innere Bewegung. Und obwohl ich den August eigentlich schon allein deshalb lieben müsste, weil ich in diesem Monat Geburtstag habe, war da energetisch einiges los.


Dann kam der 1. September – und plötzlich hatte ich das Gefühl, dass sich etwas gedreht hat. Es war nicht so, dass von einer Sekunde auf die andere alles anders war, aber die Energie fühlte sich heller, leichter und bewegter an. Da war wieder mehr Feuer, mehr Lust auf Neues und vor allem wieder dieses Gefühl, mich führen lassen zu wollen, statt immer alles bis ins kleinste Detail durchzuplanen.


Genau deshalb begleitet mich im Moment eine Frage ganz besonders: Wie wäre es, wenn es leicht wäre?


Muss wirklich immer alles so kompliziert sein?


Ich habe in letzter Zeit gemerkt, dass ich manche Dinge wieder unnötig kompliziert gemacht habe. Mehr Struktur, mehr Planung, mehr Professionalität – und irgendwie auch mehr Druck. Dabei entstehen meine schönsten Ideen sehr oft genau dann, wenn ich nicht alles festhalte, sondern einfach spüre, was gerade durch mich hindurchfliessen möchte.


Das bedeutet nicht, dass plötzlich alles im völligen Chaos versinken soll. Mein Team darf an dieser Stelle gerne wieder ruhig atmen. 😂 Es bedeutet vielmehr, dass ich nicht immer schon wissen muss, wie Schritt 17 aussieht, wenn ich gerade erst bei Schritt 2 bin.


Vielleicht kennst du das auch. Du hast eine Idee, einen Wunsch oder ein Ziel und statt einfach mal den ersten Schritt zu machen, möchte dein Kopf schon den kompletten Weg kennen. Wo endet das? Wie funktioniert das genau? Ist es sicher? Was, wenn etwas schiefgeht? Und schon ist aus einer schönen Idee ein Projekt mit gefühlt 47 offenen Tabs im Kopf geworden.


Der September lädt für mich genau dazu ein, diese Kontrolle ein Stück weit loszulassen und wieder mehr ins Vertrauen zu kommen.


Die Kraft der 9


Der September ist der neunte Monat des Jahres und die Zahl 9 steht für mich ganz stark für Schöpferkraft, Weisheit und die Verbindung nach oben. Eine Botschaft, die ich mit dieser Energie verbinde, lautet: Lass dich von deiner Seele führen.


Vielleicht bedeutet das für dich gerade gar nicht, dass du dein ganzes Leben neu erfinden musst. Vielleicht geht es viel mehr darum, bei den kleinen Entscheidungen wieder besser hinzuhören. Was fühlt sich richtig an? Was zieht dich an? Wo spürst du Freude? Wo wird es plötzlich weit und leicht?


Wir versuchen so oft, die perfekte Entscheidung mit dem Kopf zu treffen. Dabei weiss unsere Seele häufig schon längst, wohin es gehen soll. Sie ist nur leider meistens leiser als unser Gedankenkarussell. 😉


Gerade jetzt im September darfst du deshalb immer wieder kurz innehalten und dich fragen: Was würde ich tun, wenn ich nicht alles absichern müsste? Was würde ich wählen, wenn ich darauf vertrauen könnte, dass der nächste Schritt sich zeigt?


Was möchtest du wirklich erschaffen?


Rund um den Jungfrau-Mond am 11. September geht es für mich stark um Visionen, Heilung und Manifestation. Deshalb ist dieser Monat eine wunderbare Gelegenheit, deine Ziele nochmals hervorzuholen und ehrlich zu schauen, was du wirklich willst.


Und ich meine damit nicht nur die vernünftigen Ziele, bei denen dein Kopf sofort zustimmend nickt. Ich meine auch die grossen, vielleicht etwas verrückten Wünsche, bei denen dein Verstand im ersten Moment sagt: «Ja klar, träum weiter.» 😂


Was möchtest du erleben? Wie möchtest du dich fühlen? Was möchtest du in deinem Leben erschaffen?


Ich selbst habe mir für diesen September ebenfalls ein ziemlich grosses Ziel gesetzt. Eines, bei dem ich noch nicht weiss, wie genau alle Teile zusammenkommen werden. Aber ich weiss ganz klar, warum ich es möchte, und genau das macht für mich einen riesigen Unterschied.


Manifestiere nicht nur Geld, sondern das Gefühl dahinter


Wir wünschen uns oft mehr Geld. Das ist grundsätzlich auch überhaupt nichts Schlechtes. Aber ich finde die Frage viel spannender: Wofür möchtest du dieses Geld eigentlich?


Möchtest du Freiheit? Sicherheit? Eine Reise? Eine Ausbildung? Mehr Zeit? Ein eigenes Business? Ein neues Zuhause? Oder möchtest du einfach einmal etwas tun können, ohne zuerst zu überlegen, ob du es dir leisten darfst?


Hinter Geld steckt fast immer ein Gefühl oder ein Erlebnis, das wir uns eigentlich wünschen. Und genau dieses Gefühl lässt sich für mich viel leichter greifen als irgendeine abstrakte Zahl auf einem Konto.


Auch bei meinem persönlichen Ziel mit MONAT geht es natürlich um Business und Geld. Hallo, ich bin Businessfrau, das darf auch eine Rolle spielen. 😜 Was mich aber viel stärker zieht, ist das Gefühl dahinter: gemeinsam mit meinem Team zu wachsen, Erfolge miteinander zu feiern, uns gegenseitig zu unterstützen und irgendwann in Wien zusammen auf diese Zeit zurückzublicken.


Genau diese Bilder fühlen sich für mich kraftvoll an. Sie machen aus einem Ziel etwas, das emotional lebendig wird.


Fütterst du Mangel oder Fülle?


Eine Geschichte, die ich immer wieder gerne erzähle, handelt von zwei Wölfen. Der eine steht für Mangel, der andere für Fülle. Beide leben in uns und beide können stärker werden – je nachdem, welchen wir füttern.


Das Spannende ist: In fast jeder Situation können wir Mangel finden. Zu wenig Geld, zu wenig Zeit, zu wenig Unterstützung, zu wenig Sicherheit. Wenn wir lange genug danach suchen, werden wir garantiert fündig.


Aber wir können genauso lernen, die Fülle wahrzunehmen. Die Menschen, die schon da sind. Die Möglichkeiten, die sich öffnen. Das Wissen, das wir bereits haben. Die Chancen, die gestern vielleicht noch unsichtbar waren.


Je häufiger du deinen Fokus dorthin lenkst, desto mehr verändert sich deine Wahrnehmung. Die Situation selbst muss sich dafür nicht einmal sofort verändern.


Ich merke das gerade bei unserem Umzug sehr deutlich. Natürlich könnte ich mich komplett darauf fokussieren, wie viele Kisten da herumstehen, wie viel organisiert werden muss und warum Menschen offenbar im Laufe ihres Lebens Dinge ansammeln, von denen sie nicht einmal mehr wussten, dass sie existieren. 😂


Ich kann aber auch sehen, was dahinter wartet: unser neues Zuhause, der Garten, die Vorfreude, das neue Lebensgefühl. Der Umzug bleibt derselbe, aber meine Energie dazu ist eine komplett andere.


Ende September darf nochmals etwas gehen


Am 26. September ist Vollmond im Widder und Vollmonde sind für mich immer wunderbare Momente, um nochmals zu schauen, was wir loslassen möchten.


Vielleicht hast du dir Anfang September ein grosses Ziel gesetzt und stellst gegen Ende des Monats fest, dass du noch nicht dort bist, wo du eigentlich hinwolltest. Dann schreib den Monat bitte nicht schon innerlich ab.


Der September hat 30 Tage – und ja, ich muss bis heute bei den Monaten manchmal noch mit den Fingerknöcheln zählen. 😂 Am 26. September bleiben also immer noch vier Tage. Und in vier Tagen kann verdammt viel passieren.


Viel spannender ist die Frage: Was hält mich gerade noch zurück? Ist es eine Angst? Ein alter Glaubenssatz? Mangeldenken? Oder das Bedürfnis, vorher ganz genau wissen zu wollen, wie alles funktionieren wird?


Vielleicht ist genau das etwas, das du zum Vollmond loslassen darfst.


Dein September darf leicht sein


Wenn ich diesem September eine Überschrift geben müsste, dann wäre es wahrscheinlich: Öffne dich.


Öffne dich für Fülle, für neue Möglichkeiten, für Überraschungen und für Dinge, die vielleicht anders kommen, als du sie geplant hast. Öffne dich dafür, dass nicht alles schwer sein muss, nur weil es wichtig ist.


Und frag dich in diesem Monat immer wieder: Wie wäre es, wenn es leicht wäre?


Vielleicht hast du darauf nicht sofort eine Antwort. Das musst du auch gar nicht. Manchmal reicht es schon, eine andere Frage zu stellen, damit plötzlich eine andere Möglichkeit sichtbar wird.


Und genau darauf bin ich im September richtig gespannt. 🦋

 
 
 

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