Die Chakren und dein Haar 2: Haarausfall, Sicherheit & Wurzelchakra
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Mal ehrlich: Wann hast du das letzte Mal über deine Haarwurzel nachgedacht? Nicht über deinen Ansatz, den man nachfärben müsste. Nicht über die Spitzen, die beim Bürsten ein bisschen beleidigt aussehen. Sondern über den Teil deines Haares, der tief in deiner Haut sitzt und dort Tag für Tag ziemlich fleissig arbeitet.
Wahrscheinlich noch nie. Und genau deshalb wird es heute spannend. Denn deine Haare sind viel mehr als das, was du im Spiegel siehst. Sie wachsen aus einem kleinen, hochaktiven System heraus – und aus energetischer Sicht führt uns dieses System direkt zum Wurzelchakra.
Also schnapp dir einen Kaffee, einen Kakao oder deine Haarbürste. Wir tauchen heute gemeinsam ein bisschen tiefer. Wirklich tiefer. Bis in die Haarwurzel. 🌱
Wie entsteht eigentlich ein Haar?
Beginnen wir mit einem kleinen Ausflug in die Haarwelt. Ganz unten an der Haarwurzel befindet sich eine verdickte Stelle, die Haarzwiebel. Sie heisst so, weil ihre Form tatsächlich ein wenig an eine Zwiebel erinnert.
In diese Haarzwiebel hinein ragt die Haarpapille. Sie ist gut durchblutet und spielt eine wichtige Rolle bei der Versorgung und Steuerung des Haarwachstums. Dort werden fortlaufend neue Zellen gebildet. Diese Zellen werden nach oben geschoben, verändern sich, verhornen und bilden schliesslich den sichtbaren Haarschaft.
Das Haar, das du schneiden, färben oder zu einem wilden Dutt drehen kannst, besteht also aus verhornten Zellen. Deshalb blutet es auch nicht, wenn du beim Coiffeur ein paar Zentimeter verabschiedest. Zum Glück. Das wäre sonst ein ziemlich dramatischer Termin. 😅
Da ständig neue Zellen nachkommen, wird das Haar Stück für Stück nach aussen geschoben. Jedes einzelne Haar befindet sich dabei in seinem eigenen Wachstumszyklus. Während das eine gerade voller Tatendrang wächst, ruht ein anderes oder verabschiedet sich. Darum ist ein gewisser täglicher Haarverlust vollkommen normal.
Wenn du jedoch plötzlich deutlich mehr Haare verlierst, kahle Stellen entdeckst oder sich deine Haarstruktur stark verändert, darfst du die körperliche Ebene immer fachlich abklären lassen. Energetische Arbeit kann begleiten und neue Fragen öffnen, ersetzt aber keine medizinische Diagnose.
Die Haarwurzel und das Wurzelchakra
Jetzt kommen wir zu dem Teil, den ich besonders liebe: der energetischen Verbindung.
Das Wurzelchakra steht für Sicherheit, Stabilität, Vertrauen, Erdung und das Gefühl: Ich bin hier. Ich gehöre hierher. Ich darf meinen Platz einnehmen. Seine Energie ist wie ein innerer Boden, auf dem du stehen, wachsen und dich entfalten kannst.
Und was macht eine Wurzel? Genau: Sie verankert, versorgt und schafft die Grundlage für Wachstum.
Wenn du dir die Haarwurzel bildlich vorstellst, wird die Verbindung plötzlich ganz logisch. Auch dein Haar braucht eine stabile Basis, damit es seinen natürlichen Zyklus durchlaufen und wachsen kann.
Aus energetischer Sicht kann es deshalb spannend sein, bei Haarthemen nicht nur Shampoo, Serum und Spitzenpflege anzuschauen, sondern auch dein Sicherheitsgefühl.
Frag dich einmal ganz ehrlich:
Fühle ich mich in meinem Leben sicher?
Habe ich das Gefühl, wirklich angekommen zu sein?
Stehe ich stabil oder zieht mir gerade etwas den Boden unter den Füssen weg?
Darf ich wachsen und mich entfalten?
Fühle ich mich in meinem Körper und meinem Alltag verwurzelt?
Du musst daraus keine komplizierte Zeremonie machen. Manchmal reicht es bereits, diese Fragen wirken zu lassen und zu beobachten, welche Antwort als Erstes auftaucht.
Wenn das Haar nicht wachsen will
Kennst du dieses Gefühl? Du lässt deine Haare wachsen, pflegst sie liebevoll, wartest geduldig – und trotzdem scheinen sie einfach nie über eine bestimmte Länge hinauszukommen.
Dann lohnt sich zuerst ein genauer Blick: Wachsen sie tatsächlich langsam? Fallen sie verstärkt aus? Oder brechen sie vorher ab? Das sind unterschiedliche Themen, die auch unterschiedliche körperliche Ursachen haben können.
Energetisch darfst du zusätzlich fragen: Wo halte ich mich selbst klein? Wo fehlt mir der sichere Boden für meinen nächsten Schritt? Wo möchte ein Teil von mir wachsen, während ein anderer lieber in der vertrauten Komfortzone bleiben würde?
Das ist keine Schuldfrage. Deine Haare bestrafen dich nicht, weil du einmal unsicher warst. Sie können vielmehr wie ein kleiner Hinweis wirken: Hey, schau hier einmal liebevoll hin. Etwas in dir wünscht sich gerade mehr Halt.
Was Haarstruktur mit innerer Stabilität zu tun haben kann
Auch die Haarstruktur ist spannend. Manche Haare sind fein und weich, andere kräftig, dick, glatt, wellig oder lockig. Vieles davon ist genetisch geprägt und ganz einfach Teil deiner natürlichen Einzigartigkeit.
Wenn sich deine Struktur jedoch verändert oder dein Haar plötzlich auffällig brüchig wird, lohnt sich erneut der Blick auf beide Ebenen: auf die passende Pflege und auf dein inneres Erleben.
Wie stabil fühlst du dich gerade? Wie gut bist du bei dir? Versuchst du, alles gleichzeitig zu tragen? Oder erlaubst du dir Pausen, Unterstützung und eine Pflege, die wirklich zu deinem Haar passt?
Ich finde, genau hier wird die Verbindung von Energiearbeit und Haarpflege wunderschön. Wir müssen uns nicht entscheiden, ob wir nun nur das Chakra stärken oder nur ein gutes Produkt verwenden. Wir dürfen beides tun. Die äussere Pflege und die innere Arbeit dürfen sich ergänzen.
Deine Haare wollen mit dir sprechen
Deine Haare sind nicht dein Feind. Auch dann nicht, wenn sie gerade dünner werden, schneller brechen oder gefühlt überall liegen – auf dem Pullover, im Badezimmer und natürlich genau dann auf dem weissen Sofa, wenn Besuch kommt.
Statt dich nur über sie zu ärgern, kannst du neugierig werden. Was brauchen sie körperlich? Welche Pflege tut ihnen gut? Gibt es etwas, das fachlich abgeklärt werden sollte? Und welche Botschaft könnte auf der energetischen Ebene darin liegen?
Möglicherweise brauchst du gerade mehr Erdung. Mehr Ruhe. Eine klare Entscheidung. Das Gefühl, finanziell, emotional oder in deinem Zuhause wieder sicherer zu stehen. Oder du möchtest wachsen, hältst dich aber noch an etwas fest, das dir längst zu eng geworden ist.
Dein Wurzelchakra liebt einfache Dinge: barfuss gehen, Zeit in der Natur, bewusstes Atmen, regelmässiges Essen, Bewegung und verlässliche Routinen. Alles, was dich wieder in deinen Körper und in den jetzigen Moment bringt, kann deine Verwurzelung unterstützen.
Und dann darfst du dir vorstellen, wie du nicht nur mit den Füssen, sondern bis in jede einzelne Haarwurzel hinein stabil und gut versorgt bist.
Nicht als Zaubertrick für Haare bis zum Boden innerhalb von drei Tagen. Sondern als liebevolle Erinnerung: Wachstum beginnt dort, wo du dich sicher genug fühlst, um dich zu entfalten.
Wenn du noch genauer verstehen möchtest, wie deine Haare und Chakren miteinander verbunden sind, hol dir meinen kostenlosen Chakra-Haarguide. Darin findest du auch eine Abbildung zum Aufbau des Haares und weitere Impulse für deine energetische und äusserliche Haarpflege.
Und jetzt bin ich neugierig: Wie zufrieden bist du gerade mit deinen Haaren – und was möchten sie dir sagen? 🦋
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