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Die Chakren und dein Haar: Sakralchakra & Haare: Was dein Haar über deine Energie verrät

  • vor 12 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Fettige Haare. Allein das Wort löst bei manchen schon den Reflex aus: Waschen! Sofort! 😂 Und trockene Haare? Da kommt dann schnell die halbe Badezimmerschublade zum Einsatz. Conditioner, Maske, Öl, Leave-in, noch ein bisschen hiervon – und vielleicht hilft ja das neue Wundermittel von Instagram.


Aber was wäre, wenn wir deine Haare heute einmal von einer ganz anderen Seite anschauen? Nicht nur über Shampoo, Styling und Pflegeprodukte, sondern energetisch. Denn wir sind inzwischen bei Folge drei meiner Serie «Die Haare und die Chakren» angekommen – und heute geht es um das Sakralchakra. Und das wird tatsächlich ein bisschen feucht. 💦😜


Das Sakralchakra ist das zweite Hauptchakra und steht unter anderem für Fülle, Fluss und Feuchtigkeit. Sein Element ist Wasser, und wenn wir Wasser sagen, sind wir beim Haar plötzlich schon mitten im Thema. Denn Haare und Kopfhaut brauchen ein gesundes Feuchtigkeitsgleichgewicht. Zu wenig davon kann sich in trockenen Haaren zeigen, zu viel beziehungsweise eine übermässige Talgproduktion kann dazu führen, dass der Ansatz schnell fettig wirkt.


Energetisch verbinde ich deshalb gerade die Talg- und Schweissdrüsen mit dem Sakralchakra. Sie befinden sich zwar oben an deinem Kopf, während wir das Sakralchakra normalerweise im unteren Bauchraum verorten, aber genau das finde ich an Chakren so spannend: Ein Thema existiert nicht nur an einer einzigen Stelle im Körper. Alles ist miteinander verbunden. 🧡


Talg hat einen viel schlechteren Ruf, als er verdient


Ich glaube, Talg braucht dringend eine bessere Marketingabteilung. 😄 Denn wir behandeln ihn häufig wie unseren Erzfeind. «Meine Haare sind schon wieder fettig!» oder «Ich muss meine Haare unbedingt waschen!» sind Sätze, die ich früher im Friseursalon ständig gehört habe.


Dabei hat Talg einen ziemlich wichtigen Job. Er bildet einen natürlichen Schutzfilm und hilft dabei, Haut und Haare zu pflegen. Das Problem ist also nicht grundsätzlich, dass Talg vorhanden ist. Viel spannender ist die Frage, ob alles im Gleichgewicht ist und ob dieser Talg überhaupt dort verteilt wird, wo er gebraucht wird.


Und hier kommt jetzt die Friseuse in mir zum Vorschein. 😄 Ich habe ursprünglich Friseuse gelernt und insgesamt rund zehn Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich. Deshalb kommt jetzt eine kleine, aber wichtige Durchsage: Bürste deine Haare. Und zwar richtig.


Eine gute Haarbürste kann den Talg von deiner Kopfhaut aufnehmen und weiter in die Haarlängen verteilen. Damit kommt deine körpereigene Pflege genau dorthin, wo sie gebraucht wird. Besonders Bürsten mit Borsten können hier hilfreich sein, weil sie den Talg nicht einfach nur am Ansatz stehen lassen, sondern ihn in die Längen transportieren.


Und nein: Ein Kamm ist keine Bürste. Mit einem Kamm kämmst du. Mit einer Bürste bürstest du. Ich weiss, das klingt sehr nach Deutschunterricht, aber ich bin eben gelernte Friseuse und habe zusätzlich diesen kleinen Deutschlehrerinnen-Anteil in mir. Eine gefährliche Kombination. 😂


Fettiges Haar? Beobachte einmal deine Hände


Hier kommt ein Tipp, für den du kein einziges neues Produkt kaufen musst: Beobachte dich einmal einen Tag lang und achte darauf, wie oft du dir in die Haare greifst.


Ich merke es bei mir selbst extrem. Wenn ich meine Haare offen trage, spiele ich viel häufiger damit, streiche sie zurück, greife hinein und fasse sie immer wieder an. Wenn ich einen Zopf trage, passiert das viel weniger – und siehe da: Meine Haare fetten langsamer nach.


Unsere Hände sind nun einmal nicht steril. Mit jedem Griff bringen wir Fett und Schmutz ins Haar. Das ist nichts Dramatisches, aber wenn du ständig mit schnell fettendem Haar kämpfst, kann genau das bereits ein kleines Puzzleteil sein.


Und dann kommt natürlich die Haarpflege


Wenn dein Haar ständig trocken ist oder deine Kopfhaut extrem schnell nachfettet, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf deine Produkte. Gerade bei langen Haaren brauchen die Längen und Spitzen Pflege. Conditioner, Masken und passende Produkte dürfen dazugehören, denn stell dir einmal vor, wie alt deine Haarspitzen teilweise sind.


Bei langen Haaren können das mehrere Jahre sein. Und diese Spitzen sollen immer noch glänzen und wunderschön aussehen, obwohl sie jeden Tag Reibung, Sonne, Styling, Waschen und unseren Alltag mitmachen. Ganz ehrlich: Die haben sich ein bisschen Liebe verdient. 😄


Deine Haare tragen deine Geschichte


Und jetzt wechseln wir wieder auf die energetische Ebene. Für mich sind Haare nicht einfach nur etwas, das zufällig aus unserem Kopf wächst. Ich sehe sie auch als Energiespeicher.


Gerade bei langen Haaren trägst du einen Teil deiner vergangenen Jahre wortwörtlich mit dir herum: Erfahrungen, Veränderungen, Emotionen und alte Energie. Und plötzlich bekommt ein Gang zum Friseur eine ganz andere Bedeutung.


Vielleicht kennst du das sogar: Nach einer grossen Trennung, einem Jobwechsel oder einer anderen Lebensveränderung kommt auf einmal dieser Impuls, dass die Haare ab müssen. Neue Frisur, neues Ich. 😄


Das finde ich so spannend, denn Schneiden kann energetisch eben auch bedeuten: Ich lasse etwas los. In meiner Zeit als Friseuse habe ich Frauen erlebt, die bei jedem Millimeter ihrer Spitzen fast geweint haben. Natürlich kann das einfach daran liegen, dass jemand seine langen Haare liebt. Aber manchmal lohnt es sich trotzdem zu fragen: Was fällt mir gerade so schwer loszulassen?


Gerade das Loslassen passt wiederum wunderbar zum Sakralchakra und zum Thema Fluss. Denn wenn etwas nicht mehr fliessen darf, wird es irgendwann schwer. Das gilt für Gefühle genauso wie für alte Geschichten, Gewohnheiten und manchmal eben auch für Dinge, an denen wir uns sehr festhalten.


Dein Sakralchakra darf fliessen


Und genau da schliesst sich der Kreis. Das Sakralchakra möchte Bewegung, Fluss, Fülle und Feuchtigkeit. Es geht nicht darum, alles festzuhalten, sondern darum, in einem gesunden Austausch zu bleiben.


Schau deshalb heute einmal neugierig auf deine Haare – nicht kritisch und nicht mit diesem genervten «Oh nein, schon wieder fettig». Frag dich stattdessen: Was zeigen sie mir gerade? Braucht meine Kopfhaut mehr Aufmerksamkeit? Brauchen meine Längen mehr Pflege? Fasse ich ständig in meine Haare? Benutze ich überhaupt eine richtige Bürste? Und wie fühlt sich mein Sakralchakra momentan an – fliesst meine Energie oder halte ich gerade ganz viel fest?


Deine Haare können unglaublich viel erzählen, wenn du beginnst, ihnen zuzuhören. 🦋


Und falls du jetzt denkst: «Kate, ich brauche dazu ein Bild, ich verstehe diese ganzen Haarwurzeln und Talgdrüsen sonst überhaupt nicht», dann habe ich genau dafür meinen kostenlosen Chakra-Haarguide erstellt. Darin findest du nicht nur die Abbildung, über die ich in der Podcastfolge spreche, sondern auch mein Haarquiz und viele weitere Impulse rund um deine Haare, Kopfhaut und Chakren.


Natürlich kannst du dir auch die komplette Podcastfolge anhören. 🎧 Denn eines kann ich dir jetzt schon verraten: Wir sind mit unseren Chakren noch lange nicht oben angekommen. 😉

 
 
 

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