Chakren, Planeten, Human Design: Welche Energie dein Chakra System wirklich beeinflusst
- 18. Juni
- 5 Min. Lesezeit
Hast du dir schon einmal überlegt, dass dein Kehlchakra vielleicht nicht einfach nur „irgendwie blockiert“ ist, sondern dass da gerade ein bisschen Merkur-Magie mitmischt✨? Oder dass dein Solarplexus nicht einfach nur dramaqueenmässig am Rumwackeln ist, sondern vielleicht gerade der Mond liebevoll an deinem Unterbewusstsein kratzt?
Ich weiss, das klingt jetzt vielleicht im ersten Moment nach: „Kate, bitte was? Jetzt kommen auch noch die Planeten dazu?“ 😄
Aber eigentlich ist es ganz simpel. Alles ist Energie, alles schwingt. Dein Körper schwingt. Deine Chakren schwingen. Deine Aura schwingt. Und natürlich schwingen auch die Planeten. Und wenn alles schwingt, dann ist es doch eigentlich total logisch, dass gewisse Schwingungen miteinander in Resonanz gehen.
Genau deshalb verbinde ich in meiner Arbeit die Chakren auch mit Planetenenergien🪐.
Ganz wichtig vorneweg: Ich bin keine Astrologin. Ich bin Chakra- und Aura-Expertin, Heilerin, spirituelle Lehrerin und Mentorin. Ich arbeite mit meiner Wahrnehmung, meiner Erfahrung und mit dem, was sich mir energetisch zeigt. Vielleicht würdest du als Astrologin gewisse Dinge anders zuordnen. Vielleicht spürst du Saturn ganz klar in der Wurzel und nicht in der Krone. Das ist vollkommen okay. Es geht hier nicht um richtig oder falsch, sondern um: Was nimmst du wahr?
Und jetzt wird es spannend.
Für mich ist der klarste Fall tatsächlich Merkur und das Kehlchakra. Merkur ist der Planet der Kommunikation. Er hat für mich diese bläuliche, bewegliche, sprachliche Frequenz. Und wenn ich in diese Energie hineinspüre, dann bin ich sofort beim Kehlchakra.
Kennst du das, wenn du etwas sagen möchtest, aber es bleibt dir buchstäblich im Hals stecken? Oder wenn du das Gefühl hast, deine Wahrheit kommt nicht raus? Dann ist natürlich dein Kehlchakra beteiligt. Und wenn wir zusätzlich schauen, wo Merkur in deinem Geburtschart steht oder was Merkur gerade am Himmel macht, kann das nochmals eine spannende Zusatzinformation sein.
Gerade in der Arbeit mit Klientinnen schaue ich manchmal ins Geburtschart. Nicht immer. Ich mache nicht bei jeder Session erstmal einen astrologischen Deep Dive mit Glitzerhut und Sternenkarte. Aber wenn ich merke, dass ein Thema immer wiederkommt, zum Beispiel beim Kehlchakra, dann schaue ich gerne: Wo stand Merkur bei der Geburt? In welchem Zeichen? Welche Konstellationen zeigen sich?
Und sehr oft gibt es da spannende Hinweise. So spannend, dass ich manchmal wirklich Gänsehaut bekomme.
Ähnlich ist es beim Human Design. Auch dort kannst du erkennen, wo jemand sehr stark definiert ist und wo eher offene oder empfindsame Bereiche liegen. Das ersetzt für mich kein Chakra Reading, aber es ergänzt die Wahrnehmung auf eine wunderschöne Art.
Denn jede Seele hat ihren eigenen Blueprint. Jede Seele kommuniziert anders. Und genau deshalb ist es so wichtig, nicht nur stur nach Schema F zu arbeiten, sondern wirklich wahrzunehmen, was sich bei dieser einen Person zeigt.
Kommen wir zum Kronenchakra. Hier nehme ich Saturn wahr.
Und ja, ich weiss, da würden manche jetzt sofort den astrologischen Kaffeelöffel fallen lassen. Saturn wird oft mit Struktur, Knochen, Stabilität und Grenzen verbunden. Also Themen, die man wunderbar der Wurzel zuordnen könnte. Das verstehe ich total.
Aber wenn ich in Saturn hineinspüre, dann nehme ich ihn im Kronenchakra wahr. Für mich ist Saturn dieser weise Lehrer. Diese alte, klare, verbundene Energie. Nicht unbedingt gemütlich wie eine Kuscheldecke, sondern eher wie ein spiritueller Lehrer, der dich anschaut und sagt: „So, meine Liebe, jetzt hören wir mal auf mit Ausreden.“ 😄
Und spannend ist: Das Kronenchakra und das Wurzelchakra sind gegenüberliegende Chakren. Was oben geschieht, wirkt auch nach unten. Was unten nicht gehalten ist, kann oben nicht klar verbunden sein. Deshalb ist es für mich gar kein Widerspruch, wenn jemand Saturn auch in der Wurzel wahrnimmt.
Für das Wurzelchakra nehme ich vor allem Mars und Pluto wahr. Mars mit seiner kraftvollen, roten, kämpferischen Energie. Diese Energie von: Ich bin hier. Ich stehe. Ich gehe los. Ich verteidige mein Feld.
Pluto ist für mich schwieriger in Worte zu fassen. Den spüre ich einfach sehr stark in der Wurzel. Da geht es um Tiefe, um Urkraft, um alte Schichten, um Transformation von ganz unten heraus. Nicht so ein hübsches „Ich zünde mir mal eine Kerze an und alles ist gut“-Transformatiönchen. Sondern eher: Da unten liegt etwas Vergrabenes, und jetzt schauen wir hin.
Das Sakralchakra verbinde ich mit Venus. Venus hat für mich diese weiche, liebevolle, sinnliche und auch sexuelle Energie. Und genau das passt wunderbar zum Sakralchakra. Freude, Lust, Kreativität, Sinnlichkeit, Beziehung, Genuss. Venus im Sakralchakra fühlt sich an wie ein warmes „Ja“ zum Leben.
Beim Solarplexus nehme ich den Mond wahr. Das überrascht viele, weil der Solarplexus ja schon vom Namen her nach Sonne schreit. Solar. Sonne. Zack, logisch, oder?
Für mich eben nicht ganz.
Der Mond ist für mich stark mit dem Unterbewusstsein verbunden. Mit unseren Gefühlen. Mit dem, was hochschwappt, bevor wir überhaupt begriffen haben, was da eigentlich los ist. Und genau das zeigt sich so oft im Solarplexus. Dieses Bauchgefühl. Diese Emotionen. Dieses innere Wabern, wenn etwas in uns bewegt wird.
Die Sonne hingegen nehme ich im Herzchakra wahr. Das Herzchakra ist die Mitte. Es hat kein gegenüberliegendes Chakra. Es steht in dieser zentralen Strahlkraft. Und die Sonne strahlt. Sie wärmt. Sie leuchtet. Sie gibt Leben. Für mich gehört diese Energie ganz klar ins Herz.
Beim Stirnchakra nehme ich Jupiter und Neptun wahr. Da wird es fein, intuitiv, hellseherisch und manchmal auch etwas neblig-magisch. Jupiter bringt Weite, Neptun bringt dieses Durchlässige, Visionäre, Mediale. Beides passt für mich wunderbar zum dritten Auge.
Und jetzt kommt natürlich die Frage: Was nützt dir das alles?
Denn ganz ehrlich, das war schon in der Schule meine Lieblingsfrage. „Was nützt mir das jetzt?“ Analysis zum Beispiel. Habe ich gelernt. Habe ich bestanden. Brauche ich bis heute nicht. 😄
Bei den Planeten und Chakren ist es anders. Dieses Wissen kannst du ganz praktisch nutzen.
Wenn du weisst, dass Merkur mit dem Kehlchakra verbunden ist, kannst du dein Kehlchakra besonders unterstützen, wenn Merkur rückläufig ist oder wenn du merkst, dass Kommunikation gerade schwierig wird.
Wenn du spürst, dass dein Solarplexus bei Vollmond Purzelbäume schlägt, kannst du dich bewusst erden, atmen und dich fragen: Was will mein Unterbewusstsein mir gerade zeigen?
Wenn dein Herzchakra mehr Strahlkraft braucht, kannst du dich mit der Sonnenenergie verbinden. Wenn dein Sakralchakra wieder mehr Lebendigkeit möchte, kannst du Venus einladen. Ja, wirklich. Du darfst sagen: „Hey Venus, ich könnte heute ein bisschen mehr Lebensfreude gebrauchen.“ Das Universum versteht auch Alltagssprache. Zum Glück. Sonst hätte ich ein Problem. 😄
Du kannst dich ganz bewusst mit diesen Planeten verbinden und ihre Energie in dein Chakra-System einladen. Nicht kompliziert. Nicht abgehoben. Sondern einfach mit deiner Absicht, deiner Wahrnehmung und deinem Vertrauen.
Und genau darum geht es in der Chakraarbeit immer wieder: Nimm wahr, was du wahrnimmst.
Nicht: Was steht im Buch? Nicht: Was sagt irgendeine Tabelle? Nicht: Was hat jemand auf Instagram in einem hübschen Spickzettel gepostet?
Sondern: Was zeigt sich dir?
Natürlich liebe ich Spickzettel. Ich mache sie ja selbst. Aber sie sind Einladungen. Keine Gefängnisse.
Wenn dich dieses Thema tiefer ruft, dann ist die Chakramonia Ausbildung genau dafür da: Damit du lernst, Chakren wirklich zu lesen, zu verstehen, zu lösen und individuell mit einer Seele zu arbeiten. Und wenn du die Planetenfrequenzen über Klang erleben möchtest, dann ist Klangmonia ein wunderschöner Weg, denn die Stimmgabeln arbeiten ebenfalls mit Frequenzen, die mit Planetenenergien verbunden sind.
Bis dahin darfst du heute einfach mal hineinspüren:
Welcher Planet ruft dich gerade?
Welches Chakra meldet sich?
Und was wäre, wenn dein Körper, deine Seele und sogar der Himmel schon längst miteinander sprechen?
Du musst nur beginnen zuzuhören.
Tschüdelü und eine chakramonische Zeit 🦋✨





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