Vollmond im Skorpion: Wurzelchakra stärken, Erdung finden & alte Emotionen loslassen
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Manchmal gibt es diese Tage, da merkst du schon morgens beim Aufstehen:
Hui, heute ist energetisch irgendetwas los.
Du bist etwas kribbelig, emotionaler als sonst, schneller gereizt oder irgendwie nicht ganz in deinem Körper angekommen. Und dann schaust du in den Kalender und denkst: Ah ja. Vollmond. Natürlich. 😄
Am 1. Mai 2026 steht der Vollmond im Skorpion am Himmel, und aus Chakramonia-Sicht bringt er eine ganz besondere Energie mit sich. Ich bin keine Astrologin, das sage ich immer wieder gerne dazu. Ich schaue nicht primär aus astrologischer Sicht auf diese Zeitqualität, sondern aus der Sicht der Chakren, der Aura und der Energie. Und genau da wird es beim Skorpion-Vollmond richtig spannend.
Denn dieser Vollmond wirkt sehr stark auf dein Wurzelchakra🔴. Und wenn wir über das Wurzelchakra sprechen, dann sprechen wir über Erdung, Sicherheit, Stabilität, Vertrauen, Körperbewusstsein und die Verbindung zu Mutter Erde. Also eigentlich über alles, was du brauchst, damit du in intensiven Zeiten nicht wie ein kleines Fähnchen im Wind herumflatterst. Oder wie ich es gerne sage: damit du nicht zum Luftibus wirst🌬️.
Das Wurzelchakra sitzt im Bereich des Damms und ist mit deiner ersten Auraschicht verbunden. Diese erste Auraschicht ist sehr körpernah und zeigt uns oft, wie stabil wir wirklich im Leben stehen. Wenn hier etwas wackelt, kann sich das auf ganz verschiedene Arten zeigen. Du hast kalte Füsse, obwohl es gar nicht so kalt ist. Du hast ein komisches Gefühl im unteren Beckenbereich, so als wärst du unten nicht ganz geschlossen oder nicht ganz verbunden. Du bist nervös, unruhig, ängstlich oder hast das Gefühl, du bist zwar irgendwie da, aber eben doch nicht ganz.
Gerade rund um diesen Vollmond kann sehr viel hochkommen. Der Vollmond ist sowieso eine wunderbare Zeit fürs Loslassen🌕. Er bringt Dinge ans Licht. Und ja, manchmal sind das nicht nur hübsche Glitzer-Themen, sondern auch alte Ängste, Zweifel, emotionale Schwere oder Dinge aus der Vergangenheit, die wir schon längst nicht mehr mit uns herumschleppen wollen.
Der Skorpion bringt hier noch eine zusätzliche Tiefe hinein🦂. Es geht nicht um oberflächliches „Ich schreibe mal schnell etwas auf und dann ist alles weg“. Es geht eher um: Was trage ich wirklich noch in mir? Was beschwert mich? Welche Emotionen habe ich lange unterdrückt? Wo halte ich mich selbst zurück, obwohl ich eigentlich längst blühen möchte?
Und genau deshalb ist Erdung jetzt so wichtig. Denn wenn du nicht geerdet bist, kann es passieren, dass du mit all diesen Themen nach oben flüchtest. Du gehst dann in Gedanken, in Visionen, ins Universum, in Zeichen, in höhere Ebenen – und grundsätzlich ist das alles wunderschön. Aber manchmal ist es eben auch eine Flucht. Manchmal sagt dir das Universum nicht: „Steig noch höher“, sondern: „Schätzli, komm bitte mal wieder runter in deinen Körper.“ 😄
Denn Transformation passiert nicht nur oben. Sie passiert hier. In deinem Körper. In deinem Alltag. In deinen Entscheidungen. In deinem Nervensystem. In deinen Füssen. In deinem Becken. In deiner Fähigkeit, präsent zu bleiben, auch wenn Gefühle hochkommen.
Ein grosses Thema dieser Folge ist auch, dass wir ab dem 4. Mai zehn Portaltage am Stück vor uns haben. Und auch hier gilt: Je besser du geerdet bist, desto stabiler kannst du durch diese Zeit gehen. Wenn die Energien intensiver werden, wenn du sensibler wahrnimmst, wenn deine Hellsinne aktiver sind oder du plötzlich alles um dich herum aufsaugst, dann brauchst du eine starke Basis.
Denn fehlende Erdung kann dazu führen, dass du deine Energie nicht aus der Erde ziehst, sondern aus deinem Umfeld. Und dann wird es spannend. Oder eben nicht so schön. Denn dann kann es passieren, dass du unbewusst zur Energievampirin wirst🧛♀️. Nicht, weil du böse bist. Nicht, weil du anderen etwas wegnehmen willst. Sondern weil dein Energiesystem gerade nicht sauber von unten gespeist wird.
Wenn die Energie nicht über dein Wurzelchakra aus der Erde hochfliessen kann, sucht sie sich andere Wege. Dann ziehst du über deine Aura Energie aus Gesprächen, Räumen oder Menschen. Und danach wundern sich andere, warum sie nach einem Treffen mit dir so müde sind. Das klingt jetzt etwas wild, ich weiss. Aber energetisch ist das total spannend. Und genau deshalb ist es so wichtig, die eigenen Chakren und die eigene Aura wahrnehmen zu lernen.
Erdung bedeutet also nicht einfach nur: Ich gehe kurz nach draussen. Erdung bedeutet, dass deine Energie ruhig und stabil von unten nach oben durch dein System fliessen kann. Vom Wurzelchakra durch die weiteren Chakren, durch deinen Körper, durch dein Feld. Wenn irgendwo eine Blockade ist, stockt dieser Fluss. Und dann entsteht Unruhe, Verwirbelung, Nervosität oder dieses Gefühl von „Ich bin irgendwie nicht ganz bei mir“.
Eine wunderschöne Übung für dein Wurzelchakra ist eine tiefe Hocke aus dem Yoga. Du stellst dich etwas breiter als hüftbreit hin, drehst die Füsse leicht nach aussen, bringst die Hände vor deinem Herzen zusammen und gehst langsam in die Hocke. Deine Fersen dürfen am Boden bleiben, wenn das geht. Wenn sie sich etwas heben, ist das am Anfang auch nicht schlimm. Spiele mit dem Abstand deiner Füsse, bis es für deinen Körper passt.
Dann bringst du deine Ellbogen zwischen deine Knie und drückst mit den Ellbogen sanft nach aussen, während deine Knie nach innen Widerstand geben. Und dann spüre. Wirklich. Spüre in dein Wurzelchakra. Spüre in den Dammraum. Spüre, ob dort Wärme, Druck, Bewegung, ein Kribbeln oder sogar ein Drehen entsteht. Chakra bedeutet Rad – und manchmal kannst du genau dieses Rad wahrnehmen. Magisch, oder? ✨
Zum Vollmond passt auch eine einfache, aber kraftvolle Affirmation:
Ich lasse die Schwere meiner Emotionen los, um mein goldenes, blühendes Ich zu leben.
Nimm dir dafür einen Moment. Atme tief ein. Und beim Ausatmen sprichst du diese Worte. Nicht einfach schnell herunterrattern, sondern wirklich fühlen. Was darf leichter werden? Was darf gehen? Was will in dir aufblühen?
Wenn du gerne journalst, kannst du dir drei Fragen stellen:
Was fühle ich heute?
Was beschwert mich?
Was lasse ich los?
Und dann schreibst du auf, was du wirklich loslassen möchtest. Nicht das, was gut klingt. Nicht das, was spirituell korrekt wäre. Sondern das, was ehrlich ist. Ist es Angst? Zweifel? das Gefühl, nicht bereit zu sein? Alte Schwere, ein Muster, das du schon viel zu lange mit dir herumträgst.
Diesen Zettel kannst du anschliessend verbrennen. Natürlich sicher, bitte nicht auf dem Sofa mit Räucherstäbchen und flatternden Vorhängen. 😄 Nimm eine feuerfeste Schale, einen Kamin oder einen sicheren Ort draussen. Übergib das, was du loslassen möchtest, bewusst dem Feuer. Gerade zum Vollmond ist das ein wunderschönes Ritual, weil der Vollmond sichtbar macht und das Feuer transformiert.
Und vielleicht spürst du beim Lesen oder Hören dieser Folge: Ich möchte meine Aura besser verstehen. Ich möchte meine Chakren nicht nur theoretisch kennen, sondern wirklich wahrnehmen. Ich möchte wissen, wann ich geerdet bin, wann meine erste Auraschicht stabil ist und wann ich gerade Energie von aussen ziehe.
Dann ist die Auramonia-Ausbildung genau dein nächster Schritt. Sie startet am 1. Juni und führt dich tiefer in die Arbeit mit der Aura, deinen Hellsinnen und deiner Wahrnehmung. Und wenn du erst einmal in die Chakramonia-Welt eintauchen möchtest, ist der 7 Tage Chakramonia Detox ein wunderschöner Einstieg, um deine Chakren zu reinigen und dich wieder stärker mit dir selbst zu verbinden.
Dieser Vollmond im Skorpion erinnert dich daran: Du darfst loslassen. Du darfst dich erden. Du darfst aus der Schwere herauswachsen und in dein goldenes, blühendes Ich hineinleben. Nicht irgendwann. Sondern jetzt, in deinem Tempo, mit beiden Füssen auf der Erde und deinem Herzen offen für das, was kommen darf. 🌸🦋
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