Go with the Flow oder klarer Plan? Wie Spiritualität und Rationalität sich ergänzen
- vor 12 Stunden
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Kennst du diese Menschen, die morgens aufstehen, ihren Tag durchgetaktet haben, den Wecker stellen, genau wissen, wann wer wo sein muss, und dabei auch noch erstaunlich ruhig bleiben?
Und kennst du auf der anderen Seite diese Menschen, die sagen: „Ach komm, wir schauen einfach mal. Das Leben wird uns schon führen.“ ✨
Vielleicht bist du eine dieser Personen. Vielleicht bist du auch irgendwo dazwischen. Oder vielleicht lebst du, so wie ich, mit jemandem zusammen, der genau die andere Seite verkörpert. In meiner neuen Podcastfolge habe ich mit meinem Ehemann Adrian genau darüber gesprochen: Spiritualität meets Rationalität.
Und ich sage dir: Es wurde lustig. Es wurde ehrlich. Und es wurde sehr alltagsnah. 😄
Adrian beschreibt sich selbst als den rationaleren Part von uns beiden. Er ist derjenige, der morgens einen Wecker stellt, aufsteht, den Tagesablauf im Kopf hat und dann auch davon ausgeht, dass dieser Plan ungefähr so umgesetzt wird. Also nicht nur ungefähr. Eigentlich genau so.
Ich hingegen bin eher die Fraktion: „Go with the Flow.“ 🦋
Ich spüre gerne in den Moment hinein. Ich lasse mich gerne leiten. Ich finde, dass sich Dinge oft genau dann am besten fügen, wenn man sie nicht zu fest kontrolliert. Und ja, manchmal bedeutet das auch, dass wir mit den Kindern auf den Bus rennen oder das Frühstück plötzlich in einer Tupperbox im Bus stattfindet.
Für mich kann das ein Abenteuer sein. Für Adrian eher ein Grund, innerlich kurz die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.
Und genau da wird es spannend.
Denn Spiritualität und Rationalität werden oft so dargestellt, als wären sie Gegensätze. Als müsste man sich entscheiden. Entweder du bist total strukturiert, geplant, vernünftig und rational. Oder du bist spirituell, intuitiv, frei und ein bisschen im Feenstaub unterwegs.
Aber so einfach ist es natürlich nicht.
Denn wenn ich ehrlich bin: Ohne Struktur wäre vieles in meinem Leben nicht möglich. Mein Business, der Podcast, die Ausbildungen, unsere Familie, die vielen Ideen, die durch mich hindurchfliessen – all das braucht auch eine Form. Eine Struktur. Einen Boden.
Und gleichzeitig wäre reine Struktur ohne Intuition für mich sehr eng. Es würde sich schnell gedrückt anfühlen. Gezogen. Geplant. Fast ein bisschen, als wäre kein Raum mehr für Magie.
Adrian hat in unserem Gespräch etwas sehr Spannendes gesagt. Er meinte sinngemäss: Bei Business, Wirken und Schaffen findet er meine Intuition wichtig und richtig. Da sieht er, dass vieles aus mir heraus zum richtigen Zeitpunkt entstanden ist. Aber wenn es um den Alltag mit Kindern, Terminen und Schulzeiten geht, dann findet er Struktur entspannter.
Und ich musste lachen, weil ich dachte: Ja, da hat er vielleicht nicht ganz unrecht. 😄
Denn natürlich kann ich sagen: Zeit ist eine Illusion. Und ja, aus spiritueller Sicht kann ich das wunderbar vertreten. Ich kann auch sagen, dass Zeit dehnbar ist. Dass sich eine Stunde manchmal wie zehn Minuten anfühlt und manchmal wie ein ganzer Tag. Dass wir Zeit anders erleben, je nachdem, wie präsent wir sind.
Aber wenn der Kindergarten um acht Uhr beginnt, dann beginnt er um acht Uhr.
Auch für spirituelle Menschen. 😉
Und genau hier liegt für mich die Magie dieser Folge. Es geht nicht darum, dass die eine Seite recht hat und die andere falsch liegt. Es geht darum, dass wir lernen dürfen, beide Seiten zu integrieren.
Die Rationalität schenkt uns Halt. Sie hilft uns, Termine einzuhalten, Verbindlichkeit zu leben, Aufgaben zu erledigen und nicht im Chaos zu versinken. Sie gibt dem Alltag einen Rahmen.
Die Spiritualität schenkt uns Weite. Sie hilft uns, zu spüren, was gerade wirklich dran ist. Sie erinnert uns daran, dass nicht alles kontrollierbar ist. Dass manchmal ein Umweg genau der richtige Weg ist. Dass das Leben nicht nur aus To-do-Listen besteht.
Wenn Rationalität ohne Spiritualität gelebt wird, kann das Leben schnell sehr eng werden. Alles muss funktionieren. Alles muss geplant sein. Alles muss effizient sein. Aber wo bleibt dann der Zauber? Wo bleibt das Staunen? Wo bleibt das Vertrauen?
Wenn Spiritualität ohne Rationalität gelebt wird, kann es hingegen schnell etwas schwammig werden. Alles ist Energie, alles fliesst, alles wird schon irgendwie kommen – aber vielleicht kommt man dann halt auch nicht rechtzeitig beim Arzttermin an. 😅
Die Mischung macht es.
Und ich glaube, genau das dürfen wir uns immer wieder bewusst machen. Vor allem in Beziehungen. Denn oft ziehen wir ja nicht zufällig Menschen in unser Leben, die ganz anders ticken als wir. Manchmal sind sie unsere grössten Spiegel. Manchmal triggern sie uns genau dort, wo wir etwas lernen dürfen. Und manchmal bringen sie genau die Qualität mit, die uns selbst noch ein bisschen fehlt.
Adrian bringt mir Struktur. Ich bringe ihm mehr Flow.
Er erinnert mich daran, dass ein Plan nicht automatisch etwas Schlechtes ist. Ich erinnere ihn daran, dass ein Plan auch mal atmen darf.
Und irgendwo dazwischen entsteht unser gemeinsamer Weg.
Ich finde das so schön, weil es auch für Chakramonia ein wichtiges Thema ist. Energiearbeit ist für mich nie abgehoben. Sie ist nicht dafür da, dass wir aus dem Alltag flüchten. Sie ist dafür da, dass wir den Alltag bewusster, leichter und verbundener leben können.
Es geht nicht darum, nur noch Räucherstäbchen anzuzünden und auf Zeichen des Universums zu warten. Und es geht auch nicht darum, jeden Tag so streng durchzuplanen, dass keine Seele mehr Platz hat.
Es geht darum, beides zu verbinden.
Du darfst spirituell sein und trotzdem pünktlich.
Du darfst intuitiv sein und trotzdem organisiert.
Du darfst an Energie glauben und trotzdem deinen Kalender führen.
Du darfst meditieren und trotzdem deine Steuerunterlagen sortieren.
Das eine schliesst das andere nicht aus.
Vielleicht ist genau das echte gelebte Spiritualität: nicht entweder oder, sondern sowohl als auch. Nicht Flucht aus dem Leben, sondern ein liebevolleres Hineinwachsen ins Leben.
Und vielleicht darfst du dich heute einmal fragen:
Wo bist du sehr rational?
Wo bist du sehr intuitiv?
Wo würde dir etwas mehr Struktur guttun?
Und wo vielleicht ein bisschen mehr Vertrauen?
Vielleicht musst du gar nichts komplett verändern. Vielleicht reicht es schon, wenn du deine eigene Mischung findest.
Ein bisschen Plan. Ein bisschen Magie.
Ein bisschen Wecker. Ein bisschen Go with the Flow.
Ein bisschen Adrian. Ein bisschen Kate. 😄🦋
Genau darüber sprechen wir in der neuen Podcastfolge. Sie ist leicht, ehrlich, humorvoll und vielleicht erkennst du dich oder deinen Partner an der einen oder anderen Stelle wieder.
Hör unbedingt rein und lies auch gerne in diesen Blogpost hinein, wenn du Lust hast, Spiritualität und Rationalität einmal nicht als Gegensätze, sondern als wundervolle Ergänzung zu betrachten.
Denn am Ende ist es doch so: Das Leben wird nicht schöner, wenn wir uns für eine Seite entscheiden müssen. Es wird schöner, wenn wir lernen, beide Seiten miteinander tanzen zu lassen. ✨
Wenn du tiefer in diese Themen eintauchen möchtest, findest du die Fortsetzung des Gesprächs in der Chakramonia Zine-Community. Dort gibt es das Gespräch für Jahresabo-Mitglieder sogar als Video im Mitgliederbereich. 🦋





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