Freitag der 13. & Aberglaube: Wie deine Gedanken deine Realität erschaffen
- vor 15 Stunden
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Spür mal ehrlich in dich hinein: Macht dieses Datum etwas mit dir? Ist da ein kleines Ziehen im Bauch, ein Gedanke wie „hoffentlich passiert heute nichts“ oder vielleicht sogar ein alter Reflex, besonders vorsichtig zu sein? Faszinierend, oder? Zwei Zahlen im Kalender – und plötzlich entsteht in so vielen Menschen ein Gefühl von Unsicherheit.
Doch was passiert hier eigentlich wirklich?
Aberglaube ist nichts anderes als ein über Generationen weitergegebener Glaubenssatz. Er ist emotional aufgeladen – und genau das macht ihn so kraftvoll. Wenn dir als Kind immer wieder gesagt wurde: „Freitag, der 13., ist ein Unglückstag“, dann speichert dein System irgendwann: Achtung, Gefahr. Und jedes Jahr, wenn dieses Datum auftaucht, wird dieses alte Programm aktiviert. Ganz automatisch.
Das Spannende daran ist: Es geht nicht um das Datum selbst. Es geht um die Bedeutung, die wir ihm geben. Bedeutung ist Energie. Und Energie wirkt.
Angst zum Beispiel ist eine extrem starke Energie. Sie hat eine hohe Intensität, eine enorme Ladung. Viele Menschen unterschätzen das. Sie denken, Angst sei einfach nur ein Gefühl. Aber energetisch betrachtet ist Angst ein Verstärker. Sie bündelt Aufmerksamkeit. Und Aufmerksamkeit lenkt Energie. 💫
Wenn du also den ganzen Tag denkst: „Bitte lass heute nichts Schlimmes passieren“, dann richtet sich dein Fokus genau auf das Schlimme. Nicht, weil du es willst. Sondern weil dein System gelernt hat, Gefahren zu scannen. Dein Gehirn ist darauf trainiert, Risiken schneller wahrzunehmen als Schönes. Das war früher überlebenswichtig. Heute jedoch blockiert es oft unsere Leichtigkeit.
Und hier liegt deine Macht✨.
Du ziehst das an, was mit dir resoniert. Nicht im Sinne von „Schuld“, sondern im Sinne von Schwingung. Wenn du in einer tiefen Angstfrequenz unterwegs bist, dann ziehst du eher Erfahrungen an, die diese Angst bestätigen. Nicht als Strafe. Sondern als Spiegel. Wenn du jedoch bewusst deine Energie anhebst – durch Freude, Vertrauen, Humor oder Dankbarkeit – verändert sich dein Feld.
Ich liebe dafür das Bild aus Harry Potter 🪄✨: Wenn der Patronus erscheint, prallt die Dunkelheit ab. Das Licht ist stärker. Genau so funktioniert Energiearbeit. Wenn du innerlich in dein Licht gehst, wenn du dir bewusst positive Bilder erschaffst, wenn du sogar beginnst, über deine Angst zu lachen, verliert sie ihre Macht.
Humor ist übrigens ein unterschätztes Transformationswerkzeug. Wenn du dir vorstellst, dass deine Ängste kleine Wesen mit Köfferchen sind, die merken, dass sie hier nicht mehr andocken können – dann wird es plötzlich leichter. Du nimmst dem Ganzen die Schwere. Und in dem Moment, in dem du lachst, hebt sich deine Frequenz automatisch. Dein Herz öffnet sich. Deine Energie steigt. 🌈
Neben dem Datum selbst spielen auch unsere Sprache und unsere Sprichwörter eine riesige Rolle. „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“ Spür mal in diesen Satz hinein. Er trägt die Botschaft: Freu dich lieber nicht zu früh. Da kommt bestimmt noch etwas Negatives. Oder: „Wer hoch fliegt, kann tief fallen.“ Was macht das mit dir? Vielleicht fliegst du dann lieber gar nicht erst hoch. Bleibst klein. Sicher. Unauffällig.
Viele dieser Sprichwörter sind tief in unserem Unterbewusstsein abgespeichert. Sie werden zu Glaubenssätzen. Und Glaubenssätze erschaffen Realität. Nicht von heute auf morgen – aber kontinuierlich, durch Wiederholung.
Mir ist das selbst wieder bewusst geworden, als wir nach unserer Sommerreise nach Hause kamen und unser sogenannter „Füllebaum🌳“ fast eingegangen war. Überwässert. Ertränkt. Mein erster Gedanke war: „Oh nein, was für ein schlechtes Omen.“ Siehst du, wie schnell das geht? Selbst wenn man sich mit Energiearbeit beschäftigt, sind alte Muster blitzschnell da.
Doch dann habe ich innegehalten. Ich habe mich gefragt: Was mache ich hier gerade? Will ich diesem Gedanken wirklich Macht geben? Also habe ich bewusst entschieden, ihn zu löschen. Ich habe die Pflanze gepflegt, mit ihr gesprochen, sie gestärkt – und sie hat überlebt. Nicht alle Triebe. Aber die starken. 🌿
Und genau so ist es mit deinen Glaubenssätzen. Vielleicht sind manche schon sehr tief verwurzelt. Vielleicht lassen sie sich nicht von heute auf morgen vollständig transformieren. Aber du kannst entscheiden, welche Gedanken du weiter nährst. Welche inneren „Triebe“ du stärkst. Du kannst jeden Tag neu wählen.
Stell dir vor, du gehst am Abend vor Freitag, dem 13., ins Bett und sagst dir: „Morgen wird der beste Freitag, der 13., den ich je erlebt habe.“ Du stehst am nächsten Morgen auf – mit genau diesem Gedanken. Du suchst bewusst nach positiven Zeichen. Du freust dich über Kleinigkeiten. Du interpretierst die schwarze Katze als Glücksbotin statt als Unglücksbringerin. 🐈⬛✨
Plötzlich wird aus einem angeblichen Unglückstag ein Glückstag. Nicht, weil das Datum sich geändert hat. Sondern weil deine Frequenz sich geändert hat.
Aberglaube gibt Verantwortung ab. Er sagt: Das Aussen bestimmt mein Erleben. Selbstermächtigung holt sie zurück. Sie sagt: Ich wähle, wie ich reagiere. Ich wähle, welche Bedeutung ich gebe. Ich wähle meine Energie.
Freitag, der 13., ist letztlich nur ein Spiegel. Er zeigt dir, wo vielleicht noch Angst sitzt. Wo alte Programme unbewusst laufen. Und gleichzeitig schenkt er dir die Chance, dich neu zu entscheiden. Für Vertrauen statt Furcht. Für Licht statt Dunkelheit. Für Schöpferkraft statt Ohnmacht. 💛
Vielleicht wird genau dieser Freitag, der 13., dein kraftvollster Tag. Nicht trotz des Datums. Sondern weil du bewusst gewählt hast, deine Energie zu halten. Und wenn du einmal erlebt hast, wie sehr deine Frequenz deine Realität beeinflusst, dann wirst du erkennen: Kein Datum der Welt hat Macht über dich – ausser der Bedeutung, die du ihm gibst.
Höre Dir auch hier die passende Podcastfolge mit Katharina an😍.

