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Medialität, Jenseitskontakte & intuitive Impulse – Gespräch mit Vanessa Spaleck

  • vor 14 Stunden
  • 6 Min. Lesezeit

Kennst du diese Momente, in denen du eigentlich gar nichts Besonderes machst?


Du stehst unter der Dusche.

Du putzt dir die Zähne.

Du liegst halb schlafend im Bett.

Du rührst im Kochtopf herum und denkst an alles Mögliche – ausser an spirituelle Eingebungen.


Und plötzlich macht es zack.


Eine Idee ist da. Ein Satz.

Ein Bild.

Ein Name.

Ein inneres Wissen.


Nicht so ein „Hmmm, ich könnte ja vielleicht irgendwann mal…“, sondern eher so ein: „Hallo? Ich bin jetzt da. Bitte umsetzen. Danke.“ 😄


Genau darüber habe ich in meiner neuen Special-Podcastfolge mit der wundervollen Vanessa Spaleck gesprochen. Vanessa ist Medium, Mentorin, Ausbilderin und Autorin. Und unser Gespräch war eines von diesen Gesprächen, bei denen man vorher denkt: „Wir sprechen mal ein bisschen über Medialität“, und plötzlich ist man mittendrin in Intuition, Jenseitskontakten, Energiefeldern, Nervensystem und der grossen Frage: Woher weiss ich eigentlich, ob ein Impuls wirklich echt ist?


Also, schnapp dir gerne einen Tee, einen Kaffee oder deine Lieblingsdecke, denn heute wird es spirituell, aber nicht schwer. Eher so: tiefgründig mit Glitzer am Rand. ✨


Wenn Ideen einfach durch dich durchfliessen


Vanessa und ich haben ziemlich schnell gemerkt: Wir kennen beide diese Momente, in denen Ideen nicht mühsam erarbeitet werden, sondern einfach kommen.


Bei ihr passiert das oft nachts. Sie ist eher eine Nachtäule und kennt diese späten Momente, in denen plötzlich Namen für Projekte, Texte oder neue Impulse da sind. Bei mir kommen solche Dinge gerne unter der Dusche oder beim Zähneputzen. Also genau dann, wenn mein Verstand nicht gerade mit einem Notizblock bereitsteht und sagt: „So, Universum, jetzt bitte Inspiration liefern.“


Und ich glaube, genau das ist der Punkt.


Oft kommen intuitive Impulse dann, wenn wir nicht pressen, nicht erzwingen, nicht denken: „Ich muss jetzt aber ganz dringend eine brillante Idee haben.“ Sondern wenn unser Nervensystem kurz durchatmet. Wenn der Alltag für einen Moment leiser wird. Wenn der Kopf beschäftigt ist mit Shampoo oder Zahnpasta und die Seele endlich kurz dazwischenfunken kann.


Bei mir war das zum Beispiel beim ChakramoniaZine so. Dieses Magazin war schon lange ein Herzenswunsch. Früher wurde ich dafür eher belächelt. Ein Magazin? Physisch? Hochwertig? In dieser Zeit? Viel zu teuer, viel zu aufwendig, viel zu verrückt.


Tja. Willkommen in meinem Leben. 😄


Wenn ein Impuls wirklich stark ist, dann geht er nicht einfach weg, nur weil andere ihn unpraktisch finden. Er bleibt. Er klopft. Er wird lauter. Und irgendwann wird daraus ein echtes Projekt.


Heute erscheint das ChakramoniaZine viermal im Jahr und begleitet dich spirituell durch die Jahreszeiten. Es ist kein schnelles Blätterheftchen, sondern eher ein Magazin-Workbook-Herzprojekt mit 52 Seiten voller Tiefe, Magie und Chakramonia-Liebe. Und ja, manchmal frage ich mich auch: Wie ist das jetzt bitte alles entstanden?


Die Antwort ist meistens: Schritt für Schritt. Impuls für Impuls. Und mit einer guten Portion Vertrauen.


Ego oder Intuition?


Eine Frage, die in meinen Ausbildungen immer wieder kommt, ist:

„Kate, woher weiss ich, ob das jetzt wirklich ein hoher Impuls ist – oder ob es mein Ego ist?“


Und ganz ehrlich: Ich finde diese Frage so wichtig.


Gleichzeitig liebe ich Vanessas Sicht darauf, denn sie sagt: Ego ist nicht grundsätzlich schlecht.


Und da bin ich total bei ihr.


In vielen spirituellen Kreisen wird ja manchmal so getan, als müsste man das Ego irgendwo im Keller einsperren, am besten mit Räucherstäbchen davor, damit es ja nicht mehr rauskommt. Aber Ego bedeutet ja auch Ich. Persönlichkeit. Ausdruck. Menschsein.


Natürlich kann Ego laut, ängstlich, kontrollierend oder vergleichend sein. Aber es ist nicht automatisch der Bösewicht in deinem spirituellen Disneyfilm.


Ein intuitiver Impuls fühlt sich oft anders an. Klarer. Frischer. Manchmal überraschender. Er kommt nicht immer aus einer Gedankenschlaufe, sondern eher wie ein neues Licht, das plötzlich angeht. Bei mir wird er oft lauter, wenn er wirklich wichtig ist. Dann habe ich nicht einfach nur eine nette Idee, sondern dieses innere Gefühl: Das muss jetzt raus. Das will jetzt durch mich in die Welt.


Und ja, natürlich fliesst meine Persönlichkeit trotzdem mit ein. Wenn ich einen Impuls empfange, übersetze ich ihn ja durch mein System. Durch meine Worte. Durch meine Erfahrungen. Durch mein Chakramonia-Feuer. Und genau das ist auch richtig so.


Denn die Menschen, die zu dir kommen, brauchen nicht eine sterile Version von Spiritualität. Sie brauchen deine Übersetzung. Deine Energie. Deinen Ton. Deine Art.


Es gibt nicht zu viele Heilerinnen


Ein wunderschöner Teil unseres Gesprächs war auch das Thema Konkurrenz.


Ich höre immer wieder Sätze wie: „Wenn du so viele Menschen ausbildest, gibt es dann irgendwann nicht zu viele Chakramonia Therapeutinnen?“


Und ich denke dann jedes Mal: Nein. Das ist Mangeldenken im Glitzerkostüm.


Es gibt nicht zu viele Menschen, die heilen.

Es gibt nicht zu viele Menschen, die Licht bringen.

Es gibt nicht zu viele Menschen, die andere begleiten.


Denn niemand arbeitet genau wie du. Niemand trägt genau deine Geschichte, deine Frequenz, deinen Humor, deine Art, deine Worte, dein Feld.


Vanessa hat das in der Folge ebenfalls so schön gesagt: Auch in der medialen Branche gibt es viele Medien, aber nicht alle leben ihre Arbeit gleich. Manche gehen in die Öffentlichkeit. Andere wirken ganz leise. Manche bilden aus. Andere begleiten eins zu eins. Manche sind ruhig und erdend. Andere bringen dir Feuer unter den Hintern. Huhu, ich fühle mich angesprochen. 😄🔥


Und genau deshalb darfst du deiner Resonanz vertrauen.


Du musst nicht zu allen passen. Du musst nicht alle überzeugen. Du darfst die Menschen anziehen, die genau deine Energie brauchen.


Jenseitskontakte und Energiefelder


Vanessa ist besonders mit dem Thema Jenseitskontakte verbunden. Schon als Kind hatte sie das Gefühl, dass Verstorbene nicht einfach weg sind. Dass da etwas bleibt. Dass Liebe nicht mit dem Tod aufhört.


In der Folge erzählt sie, wie sie später über Energiearbeit, Massagen, Sterbebegleitung, Bestattungsarbeit und mediale Ausbildungen immer tiefer in dieses Feld hineingewachsen ist.


Wir sprechen auch über die Unterscheidung zwischen einem echten Jenseitskontakt und einem energetischen Abdruck im Feld. Denn manchmal ist eine verstorbene Person nicht aktiv „da“, sondern eher als Erinnerung, als Prägung, als gespeicherte Information im Energiefeld.


Das finde ich einen unglaublich wichtigen Punkt.


Denn Spiritualität soll nicht Angst machen. Es geht nicht darum, überall Gespenster zu sehen oder zu glauben, man sei irgendwelchen Energien hilflos ausgeliefert. Ganz im Gegenteil.


Für mich geht es darum, zu erkennen: Dein Feld spricht. Deine Aura speichert. Deine Chakren erzählen Geschichten. Und wenn du lernst, diese Geschichten zu lesen, entsteht Heilung.


Manchmal zeigt sich eine alte Verbindung. Manchmal ein Schmerz. Manchmal ein Glaubenssatz. Manchmal eine Erinnerung aus diesem Leben oder einem früheren. Und dann geht es nicht einfach darum, „etwas wegzumachen“, sondern wirklich zu verstehen: Was will hier gesehen werden? Was darf gelöst werden? Was darf ich daraus lernen?


Genau da beginnt tiefe Heilung.


Dieses nervöse Jahr


Zum Schluss kamen Vanessa und ich noch auf ein Thema, das gerade viele spüren: dieses Jahr fühlt sich intensiv an.


Schnell. Dicht. Nervös. Manchmal fast so, als würde das Nervensystem mit einem Bein auf der Bananenschale stehen.


Ich habe schon Ende des letzten Jahres gespürt, dass sich die Zeitqualität verändern wird. Dass Dinge schneller kommen. Entscheidungen schneller getroffen werden. Impulse schneller umgesetzt werden wollen.


Aber dass es sich so anfühlt? Hui. 😄


Manchmal denke ich: Wie kann es sein, dass wir schon mitten im Jahr sind? War nicht gerade noch Januar? Gleichzeitig ist so viel passiert, dass es sich anfühlt, als hätten wir in ein paar Monaten drei Leben gelebt.


Und genau deshalb brauchen wir gerade Erdung. Nicht als kompliziertes Ritual mit 27 Zutaten, sondern ganz einfach.


Atmen.

Hand aufs Herz.

Lang ausatmen.

Barfuss gehen.

Kalte Dusche über die Beine.

Bewusst den Körper spüren.

Sich selbst sagen: Ich bin sicher. Ich bin beschützt. Ich bin hier.


Das klingt banal, ich weiss. Aber manchmal sind die banalsten Dinge die kraftvollsten.


Dein Nervensystem braucht nicht immer noch mehr Input, noch mehr Technik, noch mehr spirituelle Spezialakrobatik. Manchmal braucht es einfach deine liebevolle Anwesenheit.


Dein Impuls darf leicht sein


Was ich aus diesem Gespräch mit Vanessa besonders mitnehme?


Du darfst deiner Wahrnehmung vertrauen.

Du darfst deinem Weg vertrauen.

Du darfst deiner Art vertrauen.


Du musst nicht werden wie jemand anderes, um spirituell zu sein. Du musst nicht alles gleich sehen, gleich fühlen oder gleich erklären. Du darfst deine eigene Verbindung zur geistigen Welt, zu deiner Intuition, zu deinem Körper und zu deinem Energiefeld entwickeln.


Und wenn das nächste Mal unter der Dusche plötzlich ein Impuls kommt, dann tu ihn nicht gleich ab.


Vielleicht ist es nur eine Idee.

Vielleicht ist es ein kleiner Funke.

Vielleicht ist es aber auch der Anfang von etwas richtig Grossem.


Und falls du dabei denkst: „Oh je, ist das jetzt mein Ego oder das Universum?“


Dann atme kurz durch, leg die Hand auf dein Herz und spüre:


Wird es enger – oder weiter?

Wird es lauter – oder ruhiger?

Fühlt es sich nach Druck an – oder nach einem inneren Ja?


Deine Seele kennt den Unterschied.


Du darfst nur wieder lernen, ihr zuzuhören. 🦋✨


👉 Mehr zu Vanessa findest Du hier

 
 
 

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